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Guten Tag und herzlich willkommen!

Wir sind die Gewerkschaft der Mitarbeitenden in Kirche, Diakonie und Caritas.
Als Gewerkschaft vertreten wir unter anderem die

  • wirtschaftlichen Interessen,
  • sozialen Interessen,
  • beruflichen Interessen

unserer Mitglieder. Lernen Sie uns und unsere Arbeit näher kennen. Informieren Sie sich auf diesen Seiten, was die Kirchengewerkschaft ist, was die Kirchengewerkschaft tut, und wer die Personen hinter der Kirchengewerkschaft sind.

 

Unsere aktuellen Themen (mehr unter „Neues und Aktuelles“):

 

Kirchengewerkschaft zur Grundordnung des kirchlichen Dienstes der Katholischen Kirche

Mit Datum 06.05.2022 wurde seitens der “bischöflichen Arbeitsgruppe Arbeitsrecht“ der erste Entwurf der neuen Grundordnung vorgelegt.

Der Bundesvorstand der Kirchengewerkschaft hat dieses mit Erschrecken zur Kenntnis genommen.

Die Kirchengewerkschaft war der Auffassung, dass die neue Grundordnung für die 790.000 Beschäftigten in der Katholischen Kirche und in der Caritas Rechte und Möglichkeiten erhalten.

Der öffentliche Druck auf die Katholische Kirche hinsichtlich der persönlichen Beziehungen und der Intimsphäre der Beschäftigten hat zwar dazu geführt, dass hier eine weitergehende größere Öffnung und die sogenannte Vielfalt in der Kirche zugelassen werden, aber damit sind die Beschäftigtenrechte offensichtlich aus dem Blickfeld des ständigen Rates der Bischöfe gefallen.

Der Bundesvorstand hat mit Erschrecken zur Kenntnis genommen, dass in der Katholischen Kirche weiter an dem sogenannten 3. Weg festgehalten wird.

In dem Entwurf (Artikel 8 Abs. 3, Satz 3) wird ausdrücklich erwähnt, dass kirchliche Dienstgeber keine Tarifverträge mit

tariffähigen Arbeitnehmerkoalitionen abschließen.

Dieser Satz ist aus unserer Sicht „Sünde“.

So darf die Arbeitsrechtssetzung im Bereich der Katholischen Kirche und der Caritas nicht eingegrenzt werden.

Die Grundordnung geht weiterhin von einer Koalitionsfreiheit der Beschäftigten aus, die dann, wie auch immer und wo auch immer, sich formieren sollen.

Hier verkennt die Katholische Kirche, dass das kirchliche Arbeitsrecht und die damit verbundene gesetzliche Koalitionsfreiheit der Beschäftigten aktiv und massiv eingegrenzt wird.

Die Katholische Kirche muss sich, so der Bundesvorstand der Kirchengewerkschaft, die Frage stellen lassen, warum Gewerkschaften und die damit zu verhandelnden Tarifverträge so ausschließlich und ausdrücklich abgelehnt werden.

Offensichtlich hat der ständige Rat der Bischöfe und die eingesetzte Arbeitsgruppe die Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zur Kenntnis genommen, dass Gewerkschaften der Zugang zur Arbeitsrechtlichen Kommissionen zu gewähren ist, aber dann nur, so der Entwurf der Grundordnung, innerhalb des 3. Weges.

Nachdem die Öffentlichkeit sich nicht zuletzt durch die Aktion #outinchurch mit dem Thema beschäftigt hat, würde nach Auffassung der Kirchengewerkschaft nunmehr die Öffentlichkeit benötigt, um auch im Bereich der Katholischen Kirche und der Caritas die Arbeitnehmerkoalition Gewerkschaften wie die Kirchengewerkschaft als Tarifpartner für die 790.000 Beschäftigten zuzulassen.

Seitens des Bundesvorstandes der Kirchengewerkschaft wird noch einmal ausdrücklich darauf hingewiesen, dass bei der Lesart und der Definition von Mitarbeitenden in deren Auftrag viel von Ernstnehmen, Nächstenliebe, Christentum geschrieben wird. Dieses aber nicht für die lohnabhängig beschäftigten Kolleginnen und Kollegen gilt.

Im Auftrage des Bundesvorstandes

Hubert Baalmann

Gewerkschaftssekretär/Dipl.-Jurist

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Mit Dir sind wir eine*r mehr!

 

 

 

 

 

 

leben teilen

Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,

in der Zeit vom 25. – 29. Mai 2022 findet in Stuttgart der 102. Deutsche Katholikentag statt.

Glaube, Euphorie, Maultaschen und Spätzle - so hat Stuttgart eingeladen.

Diese Einladung haben wir, die Kirchengewerkschaft, gerne angenommen und präsentieren uns auf der Kirchenmeile.

Wenn Ihr also vor Ort seid, freuen wir uns schon heute, wenn Ihr uns auf dem Stand mit der Nr. 4-KS-24 begrüßen könnt. Der Platz liegt unmittelbar gegenüber dem Kanzleibogenbrunnen und dem Kunstmuseum Stuttgart. Also fürs Navi: Königstraße/Ecke Schloßplatz.

In der Zeit von Donnerstag 11.00 – 19.00 Uhr, am Freitag von 10.30 – 19.00 Uhr und am Samstag von 10.30 – 18.00 Uhr sind wir in der Rubik Berufsverbände auf der Kirchenmeile präsent.

Alle 2 Jahre veranstaltet das Zentralkomitee der deutschen Katholiken ihren/einen Katholikentag.

Gastgeber ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart.

Auf dem Katholikentag geht es um Aktuelles, Religiöses, gesellschaftliche Fragen, politische Fragen.

Wie wir das ja auch aus anderen Katholikentagen oder den Kirchentagen oder den ökumenischen Kirchentagen kennen, sind diese Veranstaltungen emotional, bunt und informativ.

Es gibt vieles zu erfahren, zu erleben und sich mit dem Thema “leben teilen“ auseinanderzusetzen.

Wir, die Kirchengewerkschaft werden natürlich einen besonderen Blick auf die Mitarbeitenden in allen Bereichen der Katholischen Kirche und der Caritas werfen. Wir werden uns mit den Fragen der Mitarbeitervertretungen und ihrer Rechte für Diskussionen bereithalten.

Wir nehmen Informationen, Kritiken, Anregungen und Wünsche mit in unsere einzelnen Landesverbände. Wir versuchen Kontakte zu knüpfen, unser Netzwerk auszubauen und versuchen, unsere Ideen mit Euch zu teilen.

Wir freuen uns, wenn Ihr und Eure Kolleginnen und Kollegen, Freunde, Partnerinnen, Partner uns am Infostand der Kirchengewerkschaft treffen würdet.

Herzliche, solidarische Grüße

Hubert Baalmann
Gewerkschaftssekretär/Dipl.-Jurist

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„Vielen Dank den Pflegenden am Tag der Pflege“

Internationaler Tag der Pflege 2022 – Bewusstsein schaffen

Der Internationale Tag der Pflege am 12. Mai ist den rund 28 Millionen Menschen gewidmet, die derzeit weltweit in Pflegeberufen arbeiten. Der Aktionstag wurde 1965 vom International Council of Nurses (ICN) ins Leben gerufen und geht auf den Geburtstag der britischen Krankenschwester Florence Nightingale zurück. Durch ihr einzigartiges Engagement und ihre Innovationen gilt sie als Pionierin der modernen Krankenpflege.1

Im Jahr 2022 steht der internationale Aktionstag unter dem Motto: A Voice to Lead - In die Pflege investieren und Rechte achten, um die globale Gesundheit zu sichern. Im Mittelpunkt steht die Notwendigkeit, widerstandsfähige und qualitativ hochwertige Gesundheitssysteme aufzubauen, die den Bedürfnissen der Menschen und Gemeinschaften jetzt und in Zukunft gerecht werden.2

Fachkräftemangel in Pflegeberufen

Mit Beginn der COVID-19 Pandemie trat die Bedeutung von Pflegekräften und der damit verbundenen Überlastung des Gesundheitssystems verstärkt in den Vordergrund, was die Missstände in der Branche aufzeigte.3,4

In deutschen Kliniken müssen aktuell mehr als 100.000 Vollzeitstellen im Pflegebereich besetzt werden.5 Die Prognose zum Fachkräftemangel des Instituts der deutschen Wirtschaft in Köln zeigt außerdem, dass bis zum Jahr 2035 voraussichtlich rund 307.000 Pflegekräfte fehlen. Die Versorgungslücke könnte sich sogar bis zu diesem Jahr auf insgesamt knapp 500.000 Fachkräfte vergrößern.

Diese Prognose basiert dabei auf Berechnungen zur Entwicklung der Pflegebedürftigkeit in Deutschland. Durch die kontinuierlich steigende Zahl älterer Menschen infolge verbesserter medizinischer Versorgung, erwarten die Experten bis zum Jahr 2060 somit einen Anstieg auf deutschlandweit rund 4,53 Millionen pflegebedürftige Menschen.6

Demographische Entwicklung nicht alleiniger Faktor

Neben der demographischen Entwicklung trägt auch das unattraktive Image des Pflegeberufs zu dem Fachkräftemangel bei. Die Pflegebranche wird vor allem mit hoher körperlicher Belastung, Schichtarbeit und unterdurchschnittlicher Entlohnung verbunden. Die Löhne von Altenpflegern liegen mit 2.900 Euro brutto monatlich unterhalb des Medians aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten.

Bei aktuellen Debatten über die Vergütung von Pflegekräften wird verstärkt diskutiert, ob der Verdienst im Vergleich zur Leistung angemessen ist, da die physischen und psychischen Belastungen in der Pflege überdurchschnittlich hoch sind. Auch in diesem Jahr steht diese Debatte am Internationalen Tag der Pflege im Fokus.

Quelle: doccheck

Danke

Gruß Klaus Gryzbeck ( LV Diakonie Mecklenburg-Vorpommern, Vorsitzender)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum 1. Mai dem Tag der Arbeiterbewegung

Wer arbeitet, hat Pflichten, die man im Beruf erfüllen muss, aber auch Rechte.

Dazu gehört, dass man nicht zu viele Stunden am Tag arbeiten muss,

Pausen machen darf oder nicht krank zur Arbeit gehen muss.

So war das nicht immer.

Seit 1890 gilt der 1. Mai in Deutschland und Europa als „Kampftag der Arbeiterbewegung“.

Davor wurde ihm bereits in den USA seine Bedeutung verliehen.

Am 01. Mai 1886 streikten dort Arbeiter in verschiedenen Städten und forderten den 8 Stunden-Tag und bessere Arbeitsbedingungen.

In Europa beschloss entschied man sich 1890, sich den Plänen für eine internationale Demonstrationen anzuschließen und für die Rechte der Arbeiterklasse zu demonstrieren.

Übe Jahrzehnte wurden durch die Arbeiterverbände / Gewerkschaften immer bessere Arbeitsbedingungen und mehr Rechte erfochten und verhandelt.

Aktuell scheinen Gewerkschaften bei vielen Menschen nicht mehr die Wertschätzung und Bedeutung zu haben, obwohl Gewerkschaften für Verbesserrungen und regelmäßige Lohnerhöhungen im Arbeitsleben stehen

Es scheint ein Vertrauen einerseits zu bestehen, dass Gewerkschaften dieses alles verhandeln, andererseits besteht der bequeme Automatismus: kein Gewerkschaftsmitglied zu sein aber an allen Verbesserungen im Arbeitsleben teilzuhaben.

Aber nur starke, mitgliederstarke Gewerkschaften können ein besseres Arbeitsrecht erkämpfen.

Auch unsere Arbeitswelt steht immer mehr im Wandel, Digitalisierung der Arbeitswelt ist hier nur ein Stichwort. Für Gewerkschaften heißt das, die Arbeitsbedingungen der Menschen im Auge zu behalten und die Arbeitsbedingungen nicht einseitig den Arbeitgebern zu überlassen.

Mitgestaltung heißt insbesondere: bessere Arbeitsbedingungen, gerechte Löhne und Arbeitssicherheit.

Dieses kann nur geschehen, wenn die Kirchengewerkschaft als die Gewerkschaft im Bereich der Kirchen / Diakonischen Werke und der Caritas wahrgenommen wird.

Viele aktive Mitglieder der Kirchengewerkschaft engagieren sich in

den Betrieben und in tarif- und arbeitsrechtliche Kommission täglich für diese bessere Arbeitswelt. Diesen Kolleg*innen sei hiermit herzlich gedankt für ihren Einsatz.

Eine kirchliche Arbeitswelt ohne Kirchengewerkschaft in gestaltender Form darf es nicht geben.

Allen die sich dafür jeden Tag einsetzten, sei hiermit gedankt.

Die Kirchengewerkschaft steht für eine demokratische, gerechte und solidarische Arbeitswelt.

Die Herausforderungen dieser Zeit können wir gemeinsam gestalten, wenn wir gemeinsam handeln und niemanden dabei vergessen.

Markus Karger

Bundesvorsitzender



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...und noch einmal (siehe Newsletter Nr. 14/2022):

 

 

Ab 2022 zusätzlicher freier Tag für Mitglieder der Kirchengewerkschaft im Geltungsbereich des KAT und KTD!

 

 

Mitglied der Kirchengewerkschaft zu sein, lohnt sich jetzt noch mehr,

 

 

denn für alle Mitglieder der Kirchengewerkschaft und solche, die es werden möchten, gibt es ab 2022 einen zusätzlichen arbeitsfreien Tag für freie gewerkschaftliche Betätigung!

 

 

Voraussetzung ist, dass Ihr Mitglied der Kirchengewerkschaft seid und auf Euer Arbeitsverhältnis der KAT (Kirchlicher Arbeitnehmerinnen Tarifvertrag) oder der KTD (Kirchlicher Tarifvertrag Diakonie) Anwendung findet.

 

 

Wie Ihr wisst, war das Thema „Gewerkschaftsbonus“ schon lange auf der Agenda der Kirchengewerkschaft, denn Tariferhöhungen fallen nicht vom Himmel!

 

 

Im kirchlich-diakonischen Bereich bedarf es einer starken Gewerkschaft und deshalb die entsprechende Solidarität aller Mitarbeitenden, damit wir unsere Forderungen zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen durchsetzen können.

 

 

Also, alle Mitglieder der Kirchengewerkschaft, auf deren Arbeitsverhältnis der KAT/KTD Anwendung findet, können sich an uns wenden. Wir übersenden Euch dann das erforderliche Schreiben für den Tag Arbeitsbefreiung.

 

 

Mitglied sein lohnt sich! Mit Dir sind wir eine*r mehr!

 

 

Wir hoffen, dass wir noch mehr Kolleg*innen mobilisieren können, die sich für die Verbesserung Ihrer Arbeitsbedingungen einsetzen möchten.

 

 

 

Die Tarifkommission der Kirchengewerkschaft
Landesverband Nord

 

 

 

 

 

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Kontaktdaten der Kirchengewerkschaft