Logo der Kirchengewerkschaft

Guten Tag und herzlich willkommen!

Wir sind die Gewerkschaft der Mitarbeitenden in Kirche, Diakonie und Caritas.
Als Gewerkschaft vertreten wir unter anderem die

  • wirtschaftlichen Interessen,
  • sozialen Interessen,
  • beruflichen Interessen

unserer Mitglieder. Lernen Sie uns und unsere Arbeit näher kennen. Informieren Sie sich auf diesen Seiten, was die Kirchengewerkschaft ist, was die Kirchengewerkschaft tut, und wer die Personen hinter der Kirchengewerkschaft sind.

 

Unsere aktuellen Themen (mehr unter „Neues und Aktuelles“):

 

Die AfD und ArbeitnehmerInnen-Gewerkschaftsrechte?

Ist die AfD eine Partei der ArbeitnehmerInnen? NEIN!

Die AfD vertritt in vielen Bereichen nicht die Interessen der Beschäftigten. Ihr Parteiprogramm steht in weiten Teilen gegen Arbeitnehmenden- und Gewerkschaftsrechte.

Gute und gerechte Löhne, sichere Arbeit, bezahlbare Wohnungen und Bildung für alle – das sind zentrale Punkte für ein sicheres, planbares Leben. Ein gut aufgestellter Sozialstaat und Gewerkschaften sind Voraussetzungen, um dies zu erreichen.

Die Politik der selbsternannten »Alternative« weist bei Lohnsteigerungen, Tarifbindung, sozialer Sicherheit oder Arbeitnehmerrechten Leerstellen auf.

Sie vertritt im Gegenteil in Arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Fragen neoliberale Positionen:  weniger Fairness auf dem Arbeitsmarkt, weniger soziale Absicherung für Beschäftigte!

So stimmten die Abgeordneten der AfD „gegen jeden Vorstoß, Reichtum stärker zu besteuern“. Beispiele: „Sie lehnt die Vermögenssteuer für Multimillionäre ab, will die Erbschaftssteuer auf riesige Vermögen gänzlich abschaffen und trat im Bundestag für die Abschaffung des Solidaritätszuschlags für die verbliebenen reichsten zehn Prozent der Bevölkerung ein.“ Um die daraus entstehende Finanzlücke des Staates zu schließen, wolle die AfD in den Bereichen Arbeit und Soziales kürzen

Dem Anstieg beim Mindestlohn hat die AfD im Bundestag nicht zugestimmt, weil eine politische Anhebung des Mindestlohns »den Markt außer Kraft setze«.

Auch die Ausweitung des Streikrechts, z. B. beim Billigflieger Ryanair, wurde von ihr bei der Abstimmung zu einem Antrag der Linksfraktion im Bundestag abgelehnt.

Bei der stärkeren Tarifbindung stellt sie sich in den Ländern quer, etwa im Landtag von Baden-Württemberg. Dort hat die AfD einen Gesetzentwurf eingebracht, um das Landestariftreuegesetz abzuschaffen.

Danach werden öffentliche Aufträge an tarifgebundene Unternehmen vergeben. Im Bundestag stimmte sie in der Pandemie gegen Sonderprämien für Beschäftigte in sogenannten systemrelevanten Berufen.

Ist die AfD für soziale Gerechtigkeit?

Nein, da tritt sie gegen die Besteuerung von SpitzenverdienerInnen und sehr großen Vermögen an, torpediert jeden Vorstoß, Reichtum stärker zu besteuern.

Bezahlbares Wohnen: Die AfD steht auf der Seite der großen Wohnungskonzerne und lehnte jeden Vorschlag zu einer Mietpreisbremse ab.

Soziale Gerechtigkeit - Nicht mit dieser Partei!

Die Kirchengewerkschaft tritt für eine solidarische Gesellschaft ein, in der soziale Gerechtigkeit und die Unterstützung der Schwächsten zentrale Werte sind. Wir kritisieren die AfD, weil ihre Programme und


Aussagen eine Spaltung der Gesellschaft fördern und Solidarität untergraben.

Wie lautet Dein Fazit aus gewerkschaftlicher Sicht?

Die Gewerkschaften gehören zu den Feindbildern der AfD.

Im Bundestag stimmt sie gegen Initiativen, um die Allgemeinverbindlichkeit von Tarifver-trägen zu erleichtern. Ihr arbeitsmarktpoliti-scher Sprecher sagte in der Debatte dazu den Gewerkschaften den Kampf an, hat gar deren Stellung im Tarifvertragsgesetz infrage gestellt.

Ihr Markenkern ist es, Angst und Hass zu schüren, Sündenböcke für Missstände zu suchen. Für ihre völkisch-nationale Perspektive sind die Schuldigen ausgemacht: Geflüchtete und Schutzbedürftige. Gewerkschaften dagegen stehen für wirksame Interessenvertretung. Wir streiten für soziale Rechte und gemeinsame Interessen einer vielfältigen und starken Arbeitnehmerschaft. Das passt mit der AfD nicht zusammen.

Die AfD fordert eine Reform der Mitbestimmung, was die Verhandlungsmacht der Arbeitnehmervertretungen schwächen soll.

Die AfD unterstützt eine größere Flexibilisierung des Arbeitsmarktes, was potenziell zu einer Zunahme von prekären Beschäftigungsverhältnissen und weniger Arbeitsplatzsicherheit führt.

Die AfD befürwortet eine Beschränkung von Sozialleistungen.


Die AfD fordert eine stärkere Betonung der Eigenverantwortung in der Altersvorsorge, was zu Unsicherheiten bei der Rentenplanung und einer möglichen Verschlechterung der staatlichen Rentensysteme führt.

Die AfD wird dafür kritisiert, gesellschaftliche Spaltungen zu vertiefen und Ressentiments zu schüren. Eine solche Polarisierung wird das Betriebsklima und den sozialen Zusammenhalt am Arbeitsplatz negativ beeinflussen.

Die AfD zeigt autoritäre Tendenzen und stellt demokratische Grundwerte infrage. Eine solche politische Haltung führt zu einer repressiveren und weniger freiheitlichen Gesellschaft.

Diese Punkte zeigen auf, dass die Politik der AfD in vielerlei Hinsicht Verschlechterungen für Arbeitnehmer herbeiführen will.

Quellen: Fachblatt: gute Arbeit / Frankfurter Rundschau / Bundestag, 19. Wahlperiode, Protokoll 224, S. 28525 /

Für den Bundesvorstand:



Markus Karger

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Bericht zur Bundesdelegiertentagung vom 19.-20.4.2024 in Göttingen

 Am 19. April reisten die Bundesdelegierten des Landesverbandes Nord für zwei Tage nach Göttingen zur Bundesdelegiertenkonferenz. Im Tagungshotel wurde an beiden Tagen mit fast allen Landesverbänden und dem Bundesvorstand vielseitig über mehreren Gewerkschaftsthemen berichtet und an diesen gearbeitet.

Die Berichte der Landesverbände zeigten ein breites Spektrum an Themen wie: Vorstandswahlen/Neuerungen im Vorstand, Nachwuchssorgen, Tarifverhandlungen/ Ergebnisse, Diskussionen, Absprachen, Einigungen mit Arbeitgeberverbänden und Mitgliedergewinnung.

Am Nachmittag des 19. Aprils ging es nach der Verlesung des letzten Protokolls und den Berichten aus den einzelnen Landesverbänden, der Geschäftsstelle und der Rechtsschutzabteilung, um die gebildeten Arbeitskreise der letzten Delegiertentagung: Öffentlichkeitsarbeit, Mitgliedergewinnung, Internetauftritt und Bündnisse.

Besonders die Themen Internetauftritt und Öffentlichkeitsarbeit wurden lange und kontrovers diskutiert.

Im Anschluss an den ersten Tag der Konferenz wurde im anliegenden italienischen Restaurant gemütlich zu Abend gegessen, welches uns mit leckerem Essen und Getränken bewirtete. Der Abend nahm Ausklang in einer geselligen Runde im Foyer des Hotels, wo sich neue und alte Delegierte versammelten zum Kennenlernen und einem   „Nachklang- Austausch“ der Sitzung.

Frisch ausgeruht und nach einem reichhaltigem Frühstücksbuffet ging es am 20.4. in der Tagesordnung weiter   mit den offenen Punkten zur Öffentlichkeitsarbeit vom Vortag. Danach kamen die Punkte Haushalt, Bericht der Kassenprüfung Entlastung des Bundesvorstandes und Neuwahl eines Mitglieds des Bundesvorstands. Gewählt wurde in Abwesenheit Renate Krajewski vom Landesverband Mecklenburg - Vorpommern.

Nach kurzer Pause behandelte die Versammlung noch mal das Thema Internet und Medien Werbung, mit einem interessanten und überzeugenden Vortrag des Mediendesigners Mark Meyer zur Heide. Die Versammlung entschied sich mit diesem ein Projekt zur Medienwerbung zu starten. 

Zum Abschluss wurden dann noch die Punkte, Termin für die Delegiertentagung 2025, Helfer Katholikentag 2024 und Evangelischer Kirchentag 2025, so wie Verschiedenes besprochen.

Nach zwei arbeits- und informationsreichen Tagen fuhren wir nun so motiviert wie zuvor zurück in den hohen Norden um aktiv weiter an allen Themen und Neuerungen zu arbeiten.

Unser Fazit: Es lohnt sich, sich zu engagieren, an Themen mitzugestalten und Ideen auszutauschen!

In diesem Sinne: „Wir sind dabei! Und Du?“

Lydia Reimer

Landesvorstand Nord und Bundesdelegierte

 

 

 

 

 

 

Informationen zum TV KB

 

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

in der letzten Zeit gab es für Euch unglaublich viele Informationen zu Veränderungen im Tarif TV KB.

Heute wollen wir versuchen, die wesentlichen Vorteile bzw. Änderungen kurz zusammenzufassen.

Laut Tarifabschluss bekommt Ihr entweder eine lineare Gehaltserhöhung von insgesamt 12 % bei einer Laufzeit von 24 Monaten

                               ODER

Ihr arbeitet in einer Kindertagesstätte und seid in der Abteilung 3, pädagogischer Dienst in KiTas, eingruppiert. Dann erhaltet Ihr Eure Gehaltserhöhung entsprechend der veröffentlichten Tabelle. Auch hier kommt Ihr in den Genuss einer wesentlichen Tarifsteigerung.

Treueleistung? 🤔

Im TV KB bekommt Ihr laut § 23 mehr freie Tage als Treueleistung als in anderen Tarifen, z. B. nach 10 Jahren Beschäftigungszeit 5 freie Tage.

Sonderentgelte? 🤔

Umgangssprachlich Urlaubs - und Weihnachts-geld sind im TV KB ebenfalls höher als in anderen Tarifen. Das sind 86 % Eures Monatsentgelts.

Inflationsausgleichszahlung - die ist von den meisten Trägern bereits ausgezahlt worden, einige wenige folgen noch. Die evtl. verzögerte Auszahlung liegt an den Verträgen mit den Kostenträgern, kommt aber auf jeden Fall!

Übrigens:

Mitgliedern der Kirchengewerkschaft wird ein Tag Arbeitsbefreiung pro Kalenderjahr gewährt.

 

Für die Tarifkommission und dem Landesvorstand Nord

Karin Loos                     Karin Jürgensen

 

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Bundesvorstand wieder vollzählig

 

Auf der Bundesdelegiertenkonferenz am 19. + 20.04.2024 wurde unser Mitglied Frau Renate Krajewski aus Neubrandenburg mehrheitlich von den Delegierten gewählt.

Die 63-jährige Mutter von drei Kindern und fünf Enkelkindern ist von Beruf Krankenschwester und seit 1983, also seit 44 Jahren in ihrem Beruf tätig. 

Seit 2017 ist Renate Krajewski Mitarbeiterver-tretungsvorsitzende im Diakonieklinikum Neubrandenburg, gehört also zum Landes-verband der Diakonie Mecklenburg-Vorpommern.

Unter der Federführung von Frau Krajewski wurde die Petition für Frühchen in die Wege gebracht, die es durch regelmäßige aktive Arbeit bis zur Anhörung im Deutschen Bundestag geschafft hat.

Gleichzeitig setzt sie sich für die Beschäftigten nicht nur ihrer MAV im Diakonieklinikum, sondern auch in der Gesamtmitarbeitervertretung des Diakonischen Werkes Mecklenburg-Vorpommern als auch als stellvertretendes Mitglied des Arbeitsrechtlichen Ausschusses und deren Fachausschuss der Diakonie Mecklenburg ein.

Aus den täglichen Erfahrungen der Gesundheitspolitik in einem Akutkrankenhaus

hat sie sich entschlossen, jetzt im Juni für den Kreistag ihrer Heimat Neubrandenburg zu kandidieren.

Gegenüber der Redaktion hat Frau Krajewski gesagt, dass diese Kandidatur und das erfolgreiche Wählen die logische Konsequenz ihres Tuns ist, um auch gewerkschaftlich nicht nur im Bereich Mecklenburg und Vorpommern die Kirchengewerkschaft zu präsentieren, sondern auch aktiv die gewerkschaftspolitischen Themen, insbesondere für den Bereich der Diakonie, voranzutreiben.

Der Bundesvorstand gratuliert zur Wahl und freut sich auf die Zusammenarbeit.

Herzlich willkommen liebe Renate im Bundesvorstand !!!

Für den Bundesvorstand:

Markus Karger

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Ergänzung IAP

 

Liebe Kolleg:innen,

mit Datum 7. November 2023 haben wir, die Kirchengewerkschaft, den Tarifvertrag Inflationsausgleich tarifiert.

Aufgrund von einigen Anfragen und unterschiedlichen arbeitsrechtlichen Konstellationen haben sich die Tarifkommission der Kirchengewerkschaft und der Verband kirchlicher und diakonischer Dienstgeber in der Ev.-Luth. Kirche in Norddeutschland (VKDN) darauf verständigt, dass ein Anspruch auf die Inflationsausgleichsprämie (IAP) besteht, wenn ein:e Beschäftigt:e am 01.11.2023 in einem Arbeitsverhältnis auf Grundlage des TV KB zu einer öffentlich-rechtlichen Körperschaft der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche) stand und nach dem 01.11.2023, ohne Unterbrechung, in ein Arbeitsverhältnis, ebenfalls auf Grundlage des TV KB, mit einer anderen öffentlich-rechtlichen Körperschaft der Nordkirche gewechselt hat, dass am 01.01.2024 fortbestand.

Die Auszahlung der Inflationsausgleichs-prämie erfolgt durch den Dienstgeber, mit dem am 01.01.2024 ein Arbeitsverhältnis besteht, sofern die oder der Beschäftigte

belegt, dass die Anspruchsvoraus-
setzungen aus dem Tarifvertrag beim vorherigen Dienstgeber erfüllt waren.

Somit ist es der Tarifkommission der Kirchengewerkschaft gelungen, diese rechtliche Lücke zu schließen und nunmehr auch allen Kolleg:innen, die mit Jahres-wechsel ihren Dienstgeber gewechselt haben, die Inflationsausgleichsprämie zukommen zu lassen.

An dieser Stelle sei noch einmal auf die Ausschlussfrist und die Geltendmachung der IAP innerhalb von 6 Monaten hingewiesen.

Für die Tarifkommission 


Hubert Baalmann

Gewerkschaftssekretär/Dipl. Jurist

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Kontaktdaten der Kirchengewerkschaft