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Kindergärtnerin mit Kindern

„Dein Lohn soll nicht nur dienen sein.“ Mitarbeitende in Kirche, Diakonie und Caritas sind Teil unserer Gesellschaft wie jeder andere Bürger auch. Die Kirchengewerkschaft setzt sich dafür ein, dass sie rechtlich und finanziell den nichtkirchlichen Mitarbeitenden gleichgestellt und nicht länger in einer völlig unzeitgemäßen Abhängigkeit gehalten werden.

Foto: iStockphoto/kate_sept2004


Guten Tag und herzlich willkommen!

Wir sind die Gewerkschaft der Mitarbeitenden in Kirche, Diakonie und Caritas.
Als Gewerkschaft vertreten wir unter anderem die

  • wirtschaftlichen Interessen,
  • sozialen Interessen,
  • beruflichen Interessen

unserer Mitglieder. Lernen Sie uns und unsere Arbeit näher kennen. Informieren Sie sich auf diesen Seiten, was die Kirchengewerkschaft ist, was die Kirchengewerkschaft tut, und wer die Personen hinter der Kirchengewerkschaft sind.

 

Unsere aktuellen Themen (mehr unter „Neues und Aktuelles“):

 

Großdemonstrationen am 17. September in sieben Städten

Gemeinsame Pressemitteilung
Bündnis „CETA & TTIP stoppen! Für einen gerechten Welthandel!“

Mit sieben parallelen Großdemonstrationen will ein breites gesellschaftliches Bündnis den immer lauter werdenden Protest gegen die umstrittenen Handelsabkommen CETA und TTIP am 17. September bundesweit auf die Straße bringen. Unmittelbar vor dem SPD-Parteikonvent zu CETA sowie dem entscheidenden Treffen des EU-Handelsministerrats markiert der bundesweite Demonstrationstag den bisherigen Höhepunkt der Proteste. Die mehr als 30 Trägerorganisationen fordern heute in der Bundespressekonferenz den sofortigen Stopp der Verhandlungen über TTIP und die Aussetzung der Ratifizierung von CETA. Für sie sind die Abkommen ein demokratiepolitischer Skandal – ebenso wie das Vorhaben der EU-Kommission, CETA noch vor der Ratifizierung durch die nationalen Parlamente vorläufig anzuwenden.

Das Bündnis umfasst Gewerkschaften, Globalisierungskritiker, Wohlfahrts-, Sozial- und Umweltverbände, kultur-, demokratie- und entwicklungspolitische Organisationen, Initiativen aus Kirchen und von kleinen und mittleren Unternehmen sowie für Verbraucherschutz und nachhaltige Landwirtschaft. Es kritisiert, dass mit CETA und TTIP eine Paralleljustiz für Investoren verankert und rechtsstaatliche Prinzipien außer Kraft gesetzt werden. Es drohe die Aushöhlung der demokratischen Gestaltungsspielräume. Staaten würden auf Investitionsschutz zu Lasten der Gemeinwohlorientierung verpflichtet, soziale und ökologische Errungenschaften der Gewinnerwartung von Großunternehmen untergeordnet. „Ein demokratisch bestimmtes Gemeinwesen mit hohen sozialen Standards muss Vorrang vor Sonderrechten für grenzüberschreitend tätige Investoren und Unternehmen behalten!“, so Frank Bsirske, Vorsitzender der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di.

Ulrich Schneider, Hauptgeschäftsführer des Paritätischen Gesamtverbandes, ergänzt: „Wo es um Erziehung, Pflege oder soziale Arbeit geht, haben Profitinteressen nichts zu suchen. CETA und TTIP bedrohen soziale Standards, gefährden unsere gemeinnützigen sozialen Dienste und hebeln die Bürgergesellschaft aus. CETA und TTIP müssen deshalb sofort gestoppt werden. Wir brauchen bei beiden Verträgen einen Neuanfang.“

Zu den Leidtragenden der durch die Abkommen forcierten Handelspolitik – insbesondere im Agrarsektor – gehören weltweit „die Ärmsten der Armen“, so Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin von Brot für die Welt. „CETA und TTIP stehen im Gegensatz zu einer werteorientierten Handelspolitik und den Nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen. Mit CETA und TTIP vergrößern die führenden Industriestaaten die globale Schere zwischen reichem Norden und armen Süden. Damit Handel zum Motor für Nachhaltige Entwicklung und ein gutes Leben für alle wird, brauchen wir faire Abkommen mit höheren, nicht niedrigeren sozialen und ökologischen Standards.“

Michael Müller, Bundesvorsitzender der NaturFreunde Deutschlands, begründet das Engagement aller großen Umweltverbände in der Bewegung gegen die Abkommen: „Wer den Schutz der Natur ernst nimmt, darf keine neoliberale Politik der Deregulierung verfolgen. Die geplanten Freihandelsabkommen versündigen sich an kommenden Generationen, sie sind organisierte Verantwortungslosigkeit.“

Der Geschäftsführer des Deutschen Kulturrats Olaf Zimmermann sieht die „kulturelle Vielfalt“ durch CETA gefährdet: „Weder die öffentliche Förderung von Kultureinrichtungen noch der öffentlich-rechtliche Rundfunk sind ausreichend gesichert. CETA und TTIP sind ein kulturpolitischer Sündenfall, der negative Auswirkungen auf die Künstler, die Kultureinrichtungen und die Kulturwirtschaft in Europa haben wird. Der Kulturbereich arbeitet international, gerade deshalb ist es notwendig, dass die Spielregeln nicht einseitig zu Gunsten weniger Kulturkonzerne verschoben werden.“

Die Organisatoren unterstreichen den transatlantischen Charakter ihres Protestes und distanzieren sich deutlich von nationalistisch motivierter Freihandelskritik. Christoph Bautz, geschäftsführender Vorstand bei Campact: „Am 17.9. gehen Menschen aus allen Schichten und Teilen der Gesellschaft zeitgleich in sieben Städten auf die Straße. Es ist eine Bürgerbewegung, in der alle willkommen sind – außer von rechts außen. Diese Menschen verbindet in all ihrer Vielfalt etwas sehr Grundsätzliches: die Sorge um unsere Demokratie und unseren Rechtsstaat.“

Alle unterstützenden Organisationen auf der Netzwerkseite des Trägerkreises:
ttip-demo.de/home/netzwerk/

Der Aufruf zu den Demonstrationen: www.ttip-demo.de/home/aufruf

 

 

 

 

 

Bundesvorstand der Kirchengewerkschaft unterstützt Petition

Trauung für alle auch in der Evangelischen Landeskirche Württemberg.

Die Württembergische Landeskirche ist neben Sachsen die letzte Kirche in der EKD, die weder eine Segnung noch eine Trauung gleichgeschlechtlicher Paare gestattet.

Nach Auffassung des Bundesvorstandes ist es dringend an der Zeit, dass diese Diskriminierung der Paare ein Ende hat.

Gleichzeitig ist es dringend an der Zeit, dass auch der oder die segnenden Geistlichen nicht diskriminiert werden.

Es ist dringend an der Zeit, dass sich homosexuelle genau wie heterosexuelle Paare öffentlich vor dem Traualtar das JA-Wort geben und um Gottes Segen bitten können.

Unter diesen Voraussetzungen und mit dieser dringenden Bitte an die Württembergische Landeskirche hat die Kirchengewerkschaft die Online gestellte Petition unterzeichnet.

Der Bundesvorstand der Kirchengewerkschaft bittet alle Kolleginnen und Kollegen, sich mit diesem Thema gerne auseinanderzusetzen und dann diese Petition zu unterschreiben.

Zu finden ist die Petition unter:  Hier

Im Auftrage des Bundesvorstandes

Hubert Baalmann
Gewerkschaftssekretär

 

 

Kirchliche Kündigung: BAG widersetzt sich dem BVerfG

Das Bundesarbeitsgericht hat sich in einem Kündigungsschutzverfahren, in dem der Chefarzt eines katholischen Krankenhauses wegen seiner Wiederverheiratung entlassen wurde, dem Bundesverfassungsgericht widersetzt und nun den Gerichtshof der Europäischen Union um Klärung angerufen.

Eine Trägerin mehrerer Krankenhäuser ist institutionell mit der römisch-katholischen Kirche verbunden und hatte seit 2000 einen katholischen Chefarzt beschäftigt. Den Dienstvertrag schlossen die Parteien unter Zugrundelegung der vom Erzbischof von Köln erlassenen Grundordnung des kirchlichen Dienstes im Rahmen kirchlicher Arbeitsverhältnisse. Nach deren Art. 5 Abs. 2 handelte es sich beim Abschluss einer nach dem Glaubensverständnis und der Rechtsordnung der Kirche ungültigen Ehe um einen schwerwiegenden Loyalitätsverstoß, der eine Kündigung rechtfertigen konnte. Die Weiterbeschäftigung war grundsätzlich ausgeschlossen, wenn der Loyalitätsverstoß von einem leitenden Mitarbeiter begangen wurde. Zu diesen zählen nach kirchlichem Recht auch Chefärzte.

Rechtfertigt Wiederheirat eine Kündigung?

Der Chefarzt heiratete nach der Scheidung von seiner ersten Ehefrau im Jahr 2008 ein zweites Mal standesamtlich. Nachdem sein Arbeitgeber hiervon Kenntnis erlangte, kündigte er das Arbeitsverhältnis ordentlich. Hiergegen wandte sich der Chefarzt – seine erneute Eheschließung vermöge die Kündigung nicht zu rechtfertigen. Bei evangelischen Chefärzten bleibe eine Wiederheirat nach der kirchlichen Grundordnung auch ohne arbeitsrechtliche Folgen. Die Vorinstanzen gaben der Klage statt. Das die Revision des Arbeitgebers zurückweisende Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 08.09.2011 (Az. 2 AZR 543/10) hat das Bundesverfassungsgericht durch Beschluss vom 22.10.2014 (Az. 2 BvR 661/12) aufgehoben und die Sache an das Bundesarbeitsgericht zurückverwiesen.

EuGH muss zur Klärung beitragen

Das Bundesarbeitsgericht hat nun mit Beschluss vom 28.07.2016 (Az. 2 AZR 746/14 (A)) entschieden, den Gerichtshof der Europäischen Union nach Art. 267 AEUV um die Beantwortung von Fragen zur Auslegung von Art. 4 Abs. 2 Unterabs. 2 der Richtlinie 2000/78/EG des Rates vom 27.11.2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf (ABl. EG Nr. L 303 S. 16) zu ersuchen. Für den Senat ist erheblich, ob die Kirchen nach dem Unionsrecht bei einem an Arbeitnehmer in leitender Stellung gerichteten Verlangen nach loyalem und aufrichtigem Verhalten unterscheiden dürfen zwischen Arbeitnehmern, die der Kirche angehören, und solchen, die einer anderen oder keiner Kirche angehören.

 

 

Mitarbeitervertretung Seminar

Arbeitstechniken und Sitzungen einer Mitarbeitervertretung

 

Dieses Seminar richtet sich schwerpunktmäßig an die Vorsitzenden der Mitarbeitervertretungen sowie deren Stellvertreter.

Das 2-tägige Seminar wird sich inhaltlich mit den formalen Voraussetzungen sowie den notwendigen rechtlichen Quellenangaben beschäftigen. Angereichert mit juristischen Arbeitsmitteln und Fallbeispielen werden Szenarien/Übungen durchgeführt.

Bei der Situationsbeschreibung von auflaufenden Fragestellungen bis hin zur Beschlussfassung im Gremium ist es häufig ein langer, inhaltlich schwieriger Weg.

Dieses Seminar wird durch konkrete Übungen und Fallarbeiten Basistechniken für Besprechungsmethoden von der Einladung einer Sitzung bis zur abschließenden Beschlussfassung vermitteln.

  • Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Position des Vorsitzenden gemäß § 23 MVG.
  • Welche allgemeinen Aufgaben und Pflichten hat der/ die Vorsitzende?
  • Wie sieht die Gesprächsführung, die Leitung und die Gestaltung einer entsprechenden MV-Sitzung aus?
  • All dieses soll im Rahmen von Erfahrungsaustausch,Gruppenarbeit

sowie Vortragsarbeit gemeinsam erlernt werden.

Seminar-Nr. V a

Termin Mittwoch, 14. September 2016, 10:00 Uhr bis 
Donnerstag, 15. September 2016, 16:00 Uhr

Ort Hotel Heidegrund, Drei-Brücken-Weg 10, 49681 Garrel/Petersfeld www.hotel-heidegrund.de

Gebühr 373,– Euro

Ref: Hartwig Kuschmierz, Fachkraft für Arbeitssicherheit, MV- Vorsitzender

Oder:

Seminar-Nr. V b

Termin Dienstag, 27. September 2016, 10:00 Uhr bis 
Mittwoch, 28. September 2016, 16:00 Uhr

Ort Parkhotel Osnabrück, Edinghausen 1 (Am Heger Holz), 49076 Osnabrück www.parkhotel-osnabrueck.de

Gebühr 387,– Euro

Ref: Ralf Reschke Dipl. Pädagoge und Mediator

Kleingedrucktes

Veranstalter: Anmeldungen: bitte gerne per Fax, E-Mail oder Post an die:

Geschäftsstelle des Fördervereins der Kirchengewerkschaft, Glissmannweg 1 - 22457 Hamburg

Telefon (0 40) 6 51 43 80

Fax (0 40) 6 51 11 19

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Anmeldeschluss für jedes Seminar ist einen Monat vor Seminarbeginn.

Sie erhalten in der Reihenfolge des Eingangs Ihrer Anmeldung eine Anmeldebestätigung aus der Geschäftsstelle.

Auch mit dem Wissen, dass Sie es nicht gerne tun – wir es auch nicht gerne tun – kommt es aber immer einmal wieder vor, dass Kolleginnen oder Kollegen absagen müssen. Da wir unsere Seminare weitläufig planen, müssen wir Ihnen leider bei Stornierung Kosten in Rechnung stellen.

Weitere Informationen unter:

www.kirchengewerkschaft.de

www.facebook.com/Kirchengewerkschaft

Sie erhalten in der Reihenfolge des Eingangs Ihrer Anmeldung eine Anmeldebestätigung aus der Geschäftsstelle.

 

 

 

 

Zusatzseminar NEU

Grundlagen MVG-EKD & MVG-K

Das Grundlagenseminar wendet sich an Kolleginnen und Kollegen in den Mitarbeitervertretungen, die noch keine oder nur geringe Kenntnisse im Mitarbeitervertretungsrecht besitzen.

Besonders geeignet für neugewählte Mitglieder oder Nachrücker, ohne besonders vertiefende Kenntnisse des MVG-Rechts.

Das Seminar bietet praktische Hilfen für die Arbeit einer Mitarbeitervertretung.

Wir vermitteln Basiswissen zum Mitarbeitervertretungsgesetz (MVG-K und MVG-EKD). Es gibt eine erste Übersicht über die Rolle und Funktion der Mitarbeitervertretung und wie Kirche insgesamt „tickt“. Wir gehen der Frage nach, wie Sitzungen effektiv verlaufen können und trotzdem Spaß machen.

Wir möchten Sie in Ihrer wichtigen und vielseitigen Arbeit unterstützen und viel Raum für den Austausch und Ihre Fragen geben.

Praktische Beispiele sowie Rollenspiele runden das Programm ab.

Natürlich werden wir auch Ihre Wünsche, Erfahrungen und Anregungen zum Seminar berücksichtigen.

Termin: 05.Oktober 10:00 bis 06. Oktober 2016 17:00 Uhr

Ort : Tagungsstätte Lutherheim KG, Jägerallee 38 31832 Springe      www.lutherheim.de

Referent: Ralf Reschke – Dipl.-Pädagoge und Mediator

Kosten : 315,00 Euro inkl. Skript, Verpflegung und Übernachtung (begrenzte Teilnehmerzahl)

 

Kleingedrucktes

Anmeldungen bitte gerne per Fax, E-Mail oder Post an die: Geschäftsstelle des Fördervereins/Kirchengewerkschaft, Glissmannweg 1 - 22457 Hamburg

Telefon (0 40) 6 51 43 80 Fax (0 40) 6 51 11 19

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Anmeldeschluss für jedes Seminar ist einen Monat vor Seminarbeginn.

Sie erhalten in der Reihenfolge des Eingangs Ihrer Anmeldung eine Anmeldebestätigung aus der Geschäftsstelle.

Auch mit dem Wissen, dass Sie es nicht gerne tun – wir es auch nicht gerne tun – kommt es aber immer einmal wieder vor, dass Kolleginnen oder Kollegen absagen müssen. Da wir unsere Seminare weitläufig planen, müssen wir Ihnen leider bei Stornierung Kosten in Rechnung stellen.

 

 


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