Logo der Kirchengewerkschaft

Guten Tag und herzlich willkommen!

Wir sind die Gewerkschaft der Mitarbeitenden in Kirche, Diakonie und Caritas.
Als Gewerkschaft vertreten wir unter anderem die

  • wirtschaftlichen Interessen,
  • sozialen Interessen,
  • beruflichen Interessen

unserer Mitglieder. Lernen Sie uns und unsere Arbeit näher kennen. Informieren Sie sich auf diesen Seiten, was die Kirchengewerkschaft ist, was die Kirchengewerkschaft tut, und wer die Personen hinter der Kirchengewerkschaft sind.

 

Unsere aktuellen Themen (mehr unter „Neues und Aktuelles“):

 

Kirchengewerkschaft beteiligt sich am Bündnis „Hamburg zeigt Haltung"

Beim G20-Gipfel in Hamburg kommen am 7. und 8. Juli 2017 Vertreterinnen und Vertreter der wichtigsten Wirtschaftsnationen und der nationalen Organisationen zusammen. Sie müssen/sollen Antworten auf zentrale Fragen unserer Zeit geben.

Die weltweite Entwicklung mit Abschottung und Ausgrenzung, religiöser Intoleranz, Gewalt, Angriffen auf die Pressefreiheit und Minderheiten, einem neuen Nationalismus und autoritärem Verhalten sowie die Verächtlichmachung von Frauen erfüllen uns mit Sorge.

Um die Probleme der Welt zu lösen, brauchen wir keinen neuen Nationalismus, sondern mehr grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Wir brauchen kein Gegeneinander, sondern ein konstruktives Miteinander.

Wir brauchen eine moderne, demokratische und weltoffene Politik.

In diesem Sinne wollen wir ein Zeichen setzen.

Wir stehen

für Menschenrechte und Menschlichkeit,

für eine Politik des Gemeinsinnes und des friedlichen Miteinanders.

Wir zeigen Flagge

für Frauenrechte und Gleichberechtigung,

für Vielfalt und Toleranz,

für Respekt, eine offene Gesellschaft und die Freiheit der Presse,

für unsere Werte und Prinzipien,

für eine bunte Welt.

Mit diesem Aufruf hat sich ein Bündnis aus Kirche, Diakonie, politischen Parteien, gesellschaftlichen Gruppierungen und Einzelpersonen des öffentlichen Lebens zusammengetan und ruft zu einer friedlichen Demonstration am 8. Juli 2017 in Hamburg auf.

Die Kirchengewerkschaft ruft gleichzeitig ihre Mitglieder, Sympathisanten und Freunde auf, an dieser Veranstaltung teilzunehmen.

Tagesablauf des Bündnisses:

Ökumenischer Gottesdienst um 10:30 Uhr in der Hauptkirche St. Katharinen (Katharinenkirchhof 1, 20457 Hamburg).

Gegen 12:30 Uhr setzt sich dann der Demonstrationszug in Richtung Fischmarkt in Bewegung.

Ab ca. 14:30 Uhr beginnt die Abschlusskundgebung bzw. das Fest auf dem Fischmarkt.

Es werden Musiker auftreten und Reden gehalten.

Weitergehende Informationen sowie einen entsprechenden Newsletter findet Ihr unter

www.hamburgzeigthaltung.de

Wir freuen uns, wenn viele Kolleginnen und Kollegen aus den diakonischen und den caritativen

Einrichtungen sowie aus den evangelischen und katholischen Kirchen daran teilnehmen.

Treffpunkt der Mitglieder, Freunde und Sympathisanten der Kirchengewerkschaft ist um 10:15 Uhr gegenüber dem Hauptportal der Kirche St. Katharinen.

(Katharinenkirchhof 1, 20457 Hamburg

Mit solidarischen Grüßen

Euer Bundesvorstand

 

Ohne Dich sind wir eine*r zu wenig!

 

 

 

 

Ausschreibung – ZUSATZSEMINAR

„Mitarbeitervertretung oder Gewerkschaft - wer ist wofür zuständig?"

Die MAV ist die betriebliche Interessen-vertretung der Mitarbeitenden. Sie soll die sozialen Gefüge des Betriebes, die Interessen der einzelnen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vertreten und überwachen. Sie soll prüfen, ob alle Rechte der Mitarbeiter eingehalten werden.

Die Gewerkschaft ist anders. Sie ist ein Zusammenschluss freier Arbeitnehme-rinnen und Arbeitnehmer und wird ausschließlich durch Mitgliedsbeiträge finanziert. Sie ist arbeitgeberunabhängig und kann somit Arbeitsrecht, Tarifrecht/AVR als gleichgestellter Verhandlungspartner gestalten.

Gemäß Mitarbeitervertretungsgesetz (MVG) und Mitarbeitervertretungsordnung (MAVO) ist es eine zentrale Aufgabe der Mitarbeitervertretung und der Dienst-stellenleitung dafür zu sorgen, dass die Vereinigungsfreiheit in der Dienststelle gewahrt bleibt.

Das Grundrecht der Vereinigungsfreiheit nach Artikel 9 Abs. 3 GG (Grundgesetz) hat auch in Kirche und Diakonie seine Gültigkeit.

Gemäß MVG und MAVO hat die MAV die

Aufgaben, berufliche, wirtschaftliche und soziale Belange der Mitarbeitenden zu fördern. Das Mitbestimmungsrecht der Mitarbeitervertretung ersetzt jedoch nicht die individualrechtliche Vertretung der Mitarbeitenden durch Fachanwälte oder Gewerkschaften.

Dieses Tagesseminar versucht den MAVen Sicherheiten im Umgang mit der eigenen Aufgabe und dem Recht auf Werbung für Mitarbeiterverbände oder Gewerkschaften zu vermitteln.

Zielgruppe: Erfahrene MAVen, Neueinsteiger, Interessierte sowie Gewerkschaftsmitglieder.

Referent: Klaus-Dirk Wildoer, Bildungsreferent

Termin: 4. Juli 2017, 9.30 Uhr bis 16.30 Uhr

Ort: HYPERION Hotel Hamburg, Amsinckstraße 39 in 20097 Hamburg

Kosten: 194,00 Euro, inkl. Skript und Verpflegung

Anmeldeschluss: 9. Juni 2017

Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl ist eine schnelle, kurzfristige Anmeldung hilfreich.

Anmeldungen bitte schriftlich an: Geschäftsstelle der Kirchengewerkschaft Glißmannweg 1 in 22457 Hamburg Telefax: (040) 651 11 19 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ohne Dich sind wir eine*r zu wenig!

 

 

Alle zwei Jahre zieht der Kirchentag eine Stadt fünf Tage lang in seinen Bann. Über 100.000 Menschen jeden Alters, unterschiedlicher Religionen und Herkunft kommen zusammen, um ein Fest des Glaubens zu feiern und über die Fragen der Zeit nachzudenken und zu diskutieren.

Der Kirchentag lädt ein, sich einzumischen. Er gibt nicht vor, was richtig oder falsch ist, sondern eröffnet einen offenen und streitbaren Dialog – ob vor 1989 im Ost-West-Konflikt, während der Debatten um die Nato-Nachrüstung in den 1980er Jahren oder gegenwärtig zu Weltwirtschaft und sozialer Gerechtigkeit. So ist der Kirchentag ein gesellschaftliches Forum der Diskussion und Gemeinschaft. Dafür stehen auch viele Persönlichkeiten, die dem Kirchentag ein Gesicht geben.

Ihr findet uns in Hall 1. 2  Stand B22 Messehallen Berlin.

 

Kirchentag 2017 Berlin

 

 

 

Internationaler Tag der Pflege 2017

12. Mai 2017 in der Welt

Der internationale Aktionstag "Tag der Pflege" (auch "Tag der Krankenpflege", "International Nurses Day") findet am 12. Mai 2017 statt. Er wird in Deutschland seit 1967 am Geburtstag von Florence Nightingale veranstaltet. Florence Nightingale (geboren am 12. Mai 1820 in Florenz; gestorben 13. August 1910 in London) war eine britische Krankenschwester. Die Tochter einer wohlhabenden britischen Familie gilt als die Pionierin der modernen Krankenpflege. An ihrem Geburtstag wird daher ihr zu Ehren der Internationale Tag der Krankenpflege begangen. Insbesondere ihr Einsatz während des Krimkriegs verschaffte ihr in Großbritannien große nationale Verehrung - in die britische Folklore ging sie als Lady with the Lamp ("Dame mit der Lampe") ein, weil sie die von ihr betreuten Kranken im Lazarett mit einer Petroleumlampe in der Hand besuchte.

Nur wenige Pflegende üben ihren Beruf länger als 20 Jahre aus. Kaum verwunderlich, denn Pflege ist anstrengend, stressig und lässt kaum ein Verschnaufen zu. Immer weniger sind bereit, die schwere Arbeit und die zum Teil schlechten Arbeitsbedingungen in Kauf zu nehmen. Arbeiten am Limit ist wenig attraktiv.

Arbeitsbelastung hoch in der Pflege

Im Faktenblatt "Arbeit in der Pflege - Arbeit am Limit? Arbeitsbedingungen in der Pflegebranche" der BAuA werden die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten in der Kranken- und Altenpflege mit denen sonstiger Erwerbstätiger verglichen. Mit schlechten Zahlen für die Branche.

Pflege heißt zu wenig Pausen, schwer Heben und Tragen und das oft im Schichtdienst

An ihre körperlichen und seelischen Grenzen stoßen Pflegekräfte vor allem durch schwierige Arbeitsbedingungen, wie

    • häufig schweres Heben und Tragen, wovon mit 72 % die Pflegekräfte in der Altenpflege mehr als dreimal so oft betroffen sind wie andere Erwerbstätige,
    • lange Stehzeiten,
    • unregelmäßige Arbeitszeiten durch Schichtdienst, in dem 45 % der Kranken- und 35 % der Altenpflegenden arbeiten,
    • zu kurze Erholungs- und Regenerationszeiten,
    • zu wenig Pausen,
    • überdurchschnittlich häufiger Termin- und Leistungsdruck,
    • viele Arbeitsunterbrechungen,
    • hohes Arbeitstempo,
    • Ausüben mehrerer Tätigkeiten nebeneinander und
    • geringer Handlungsspielraum beim Planen und Einteilen von Aufgaben.

Ein besonderer Dank an alle Kolleginnen und Kollegen, die in der Pflege arbeiten.

 

Euer Bundesvorstand.

 

 

 

Die Gehälter in der Diakonie steigen zum 1. Juli um 2,7 Prozent.

Die Gehälter in der Diakonie steigen zum 1. Juli um 2,7 Prozent. Dies hat der Schlichter der Lohnverhandlungen festgelegt, wie der Verband diakonischer Dienstgeber in Deutschland am Mittwoch in Berlin mitteilte.

Die Gehaltserhöhung wird für rund 150.000 Diakoniebeschäftigte unmittelbar wirksam. Für weitere 350.000 Beschäftigte in Einrichtungen der evangelischen Wohlfahrt, deren Löhne auf regionaler Ebene verhandelt werden, hat er Signalwirkung.

Nach Angaben des Dienstgeberverbandes waren die Löhne und Gehälter bereits zum 1. August 2016 um 2,6 Prozent gestiegen. Diakoniebetriebe, die in wirtschaftlichen Schwierigkeiten sind, dürfen vom Tarifabschluss nach unten abweichen. Für die Altenhilfe, Rehabilitation und Jugendhilfe sieht der Schlichterspruch eine Erhöhung erst zum 1. September vor.

In Zukunft werden nicht mehr allein die Arbeitgeber Beiträge in die kirchliche Zusatzversorgung einzahlen. Der Schlichterspruch sieht für die Altersvorsorge eine Eigenbeteiligung der Mitarbeiter vor: Anteile, die über 4,5 Prozent des Beitrages liegen, sind nun jeweils zur Hälfte von Dienstgebern und Dienstnehmern zu tragen. Beim aktuellen Beitragsstand von 4,8 Prozent bedeutet dies eine Eigenbeteiligung der Beschäftigten von derzeit 0,15 Prozent.

Der Schlichterspruch war notwendig geworden, weil sich die Vertreter der Arbeitnehmer und der Arbeitgeber in der sogenannten Arbeitsrechtlichen Kommission in den monatelangen Verhandlungen nicht einigen konnten. (epd)

 

Die Geschichte dahinter:

Zum ersten Mal in der Geschichte der ARK-DD wurde ein Abschluss im Schlichtungsverfahren getätigt, bei dem die Arbeitnehmerseite nicht zugegen war, so dass die Stimme des Schlichters entscheidend war. Dabei kam ein Ergebnis heraus, dass die Arbeitgeber als gerade noch erträglich bis an die Schmerzgrenze und teilweise darüber hinaus bezeichnen. Als Arbeitnehmer wird man sagen müssen: Besser als nichts - aber!

In kurzen Worten:
es gibt 2,7% mehr Lohn frühestens ab dem 01.04.17 (durch DV, sonst 01.07.17) spätestens 01.09.17 (in der Altenpflege, Rehabilitation, Jugendhilfe, Ambulante Dienste und Beratungsstellen, durch DV auch drei Monate früher möglich)
Dafür beteiligen sich die Arbeitnehmer ab 01.07.17 an der Zusatzversorgung mit der Hälfte des 4,5% übersteigenden Beitragssatzes (derzeitiger Beitragssatz ist 4,8%, also Eigenbeteiligung: 0,15%)

Für die Ärzte werden die Tarifabschlüsse für kommunale Krankenhäuser übernommen, d.h. Erhöhung des Tabellenentgeltes um 2,3% ab 01.01.17 und 2,7% ab 01.09.17 und entsprechende Erhöhungen der Bereitschaftsdienstentgelte.

 

 


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